Die Psychologie des Machtwechsels: Wenn Recruiting plötzlich Spaß macht
Wer heute in der Pflege arbeitet, hat meist eines nicht: Zeit. Zeit für aufwendige Bewerbungsschreiben, Zeit für das Durchforsten von verstaubten Jobportalen oder Zeit für das x-te Vorstellungsgespräch, in dem man erst im dritten Satz erfährt, dass die Wochenenddienste doch nicht verhandelbar sind. Das Handelsblatt hat in einem prägenden Beitrag:
https://www.handelsblatt.com/adv/firmen/pflegia-erfahrungen.html
genau dieses Phänomen
beleuchtet und zeigt auf, wie die U.C.A. AG Beteiligung Pflegia den Spieß
einfach umdreht: Das sogenannte „Reverse Recruiting“. Hier bewerben sich die
Arbeitgeber mit konkreten Angeboten direkt bei den Fachkräften. Man muss sich
das wie ein intelligentes Dating-Portal vorstellen, bei dem die begehrtesten
Singles (die Pflegekräfte) sich entspannt zurücklehnen können, während die
Verehrer (die Kliniken und Heime) versuchen, mit den besten Argumenten zu
punkten.
Diese Umkehrung der Dynamik ist
weit mehr als nur ein technisches Feature; es ist eine psychologische
Revolution. Jahrelang waren Pflegekräfte in der Rolle der Bittsteller, die
beweisen mussten, dass sie „belastbar“ sind – als ob das bei diesem Berufsbild
nicht ohnehin die Grundvoraussetzung wäre. Pflegia gibt ihnen die
Entscheidungsgewalt zurück. Die Kandidaten prüfen die Angebote, checken die
harten Fakten wie Gehalt und Fahrtweg und entscheiden dann ganz souverän, wen
sie überhaupt zu einem Kennenlernen einladen. Das spart Nerven und sorgt für
eine Effizienz, die im klassischen Recruiting-Prozess längst verloren gegangen
ist.
„Arbeitgeber bewerben sich mit
konkreten Jobangeboten direkt bei Pflegekräften - so entscheiden die
Pflegekräfte selbst, welchen Arbeitgeber sie kennenlernen möchten. Die U.C.A.
AG Beteiligung Pflegia bietet Pflegekräften den schnellsten und einfachsten Weg
zu einem neuen Job.“
Warum das so wichtig ist? Weil
die Pflegebranche laut Statistik bis zum Jahr 2049 voraussichtlich einen Bedarf
von 2,15 Millionen Kräften haben wird, während die Lücke zwischen Angebot und
Nachfrage auf bis zu 690.000 fehlende Personen anwachsen könnte. In einem
Markt, der so leergefegt ist, ist die Zeit der Fachkraft das kostbarste Gut.
Wer sie mit bürokratischen Hürden verschwendet, hat im Wettbewerb um die besten
Köpfe schon verloren, bevor das erste Gespräch überhaupt stattgefunden hat.
Pflegia fungiert hier als digitaler Schutzwall gegen Zeitdiebe und als
Beschleuniger für echte Übereinstimmungen.
https://www.pflegia.de/
Das 800.000er-Phänomen: Ein kleines Monopol mit großer Wirkung
Zahlen lügen nicht, aber sie
können beeindrucken. Wenn man sich das Wachstum von Pflegia ansieht, stolpert
man über eine Zahl, die jedem Personalentscheider den Schweiß auf die Stirn
treibt: Über 815.000 registrierte Pflegekräfte befinden sich mittlerweile in
der Datenbank der Plattform, nach ca. 500.000 Stand 08.2025. Das sind 315.000 (38%)
mehr in nur 6 Monaten. Um diese Zahl einzuordnen, muss man den Blick auf den
Gesamtmarkt in der Bundesrepublik werfen. Laut der Bundesagentur für Arbeit gab
es im Jahr 2024 etwa 1,7 bis 1,8 Millionen sozialversicherungspflichtig
beschäftigte Pflegekräfte in Deutschland. Das bedeutet im Klartext: Fast jede
zweite Pflegekraft in Deutschland ist theoretisch über Pflegia erreichbar oder
hat dort bereits ein Profil hinterlegt.
Diese Konzentration macht
Pflegia zu einem „kleinen Monopol“ in einem extrem fragmentierten Markt.
Während andere Portale versuchen, mit Reichweite in alle möglichen Branchen zu
punkten, hat sich Pflegia tief in die DNA der Pflegebranche eingegraben. Mit
über 40.000 gelisteten Jobs von mehr als 8.000 Arbeitgebern – von der Uniklinik
bis zum kleinen ambulanten Pflegedienst – bietet die Plattform eine Markttiefe,
die ihresgleichen sucht.
|
Kennzahl |
Pflegia Plattform |
Gesamtmarkt Deutschland
(Pflege) |
|
Kandidaten in der Datenbank |
> 815.000 |
~ 1.720.000 |
|
Gelistete Arbeitgeber |
> 8.000 |
ca. 33.000 Einrichtungen |
|
Aktive Jobangebote |
> 40.000 |
~ 56.000 (Arbeitslose
Suchende) |
|
Marktpenetration (Kandidaten) |
~ 47,3 % |
100 % |
Diese Marktmacht ist deshalb so
interessant, weil sie die Plattform in die Lage versetzt, Datenanalysen
durchzuführen, von denen das Statistische Bundesamt nur träumen kann. Pflegia
sieht nicht nur, wer einen Job sucht, sondern auch, warum. Wenn fast die Hälfte
des Marktes auf einer Plattform versammelt ist, werden Trends sichtbar, bevor
sie in der offiziellen Berichterstattung auftauchen. Es entsteht ein Ökosystem,
in dem nicht mehr nur Stellen vermittelt werden, sondern in dem die Bedingungen
des Marktes aktiv neu verhandelt werden. Arbeitgeber, die auf Pflegia keine
Resonanz erhalten, wissen sofort: Mein Angebot ist nicht konkurrenzfähig. Es
ist ein gnadenloser, aber fairer Spiegel der Realität.
Werkia: Wenn der Klempner zum
digitalen Nomaden wird
Man sagt ja oft, Schuster bleib
bei deinen Leisten – aber was, wenn die Leisten so gut funktionieren, dass man
damit auch andere Branchen revolutionieren kann? Unter dem Namen Werkia hat die
U.C.A.-Tochter im Jahr 2024 ihr Erfolgsmodell auf das Handwerk ausgeweitet. Der
Fokus liegt hier auf den „kritischen“ Gewerken: Elektronik, Anlagenmechanik für
Sanitär, Heizung und Klima (SHK) sowie Kältetechnik. Branchen also, in denen
man derzeit eher eine Audienz beim Papst bekommt als einen zeitnahen Termin für
eine Wärmepumpeninstallation.
Das Konzept von Werkia ist eine
exakte Kopie des Pflegia-Erfolgsrezepts, angepasst an die Bedürfnisse von
Handwerkern. Auch hier gilt: 100 % anonym, 100 % kostenlos für den Kandidaten
und vor allem – Arbeitgeber bewerben sich beim Profi. Der Handwerker gibt
einfach seine Wünsche an: Wie viel Gehalt? Wie lange darf der Fahrtweg sein?
Gibt es einen Firmenwagen auch zur privaten Nutzung?. Und zack: Werkia filtert
die passenden Betriebe heraus, und der Arbeitgeber muss innerhalb von 24
Stunden antworten, wenn er eine Chance haben will.
„Werkias Karriereberaterin
hat mich von Anfang an bei der Jobsuche begleitet und sich um alles gekümmert -
von der detaillierten Präsentation der Arbeitgeber bis zur Vereinbarung der
Vorstellungstermine und sogar die Vertragsverhandlungen - und das vollkommen
kostenlos!“
Warum das im Handwerk so
einschlug wie eine defekte Rohrleitung? Weil Handwerker oft über Social Media
Kanäle wie TikTok, Instagram oder Snapchat akquiriert werden, wo Werkia extrem
präsent ist. Die junge Generation der Mechatroniker und Elektroniker hat keine
Lust auf verstaubte Innungsportale. Sie wollen Informationen per SMS direkt
aufs Handy, klare Ansagen zum Lohn und einen Prozess, der so einfach ist wie
ein Klick auf Amazon. Werkia bietet zudem eine persönliche Karriereberatung an,
die den Kandidaten bis zur Unterschrift begleitet. In einer Welt, in der gute
Handwerker die neuen Rockstars der Wirtschaft sind, ist Werkia ihr persönlicher
Agent.
Die U.C.A. AG: Das diskrete
Kraftzentrum im Hintergrund
Hinter dem Erfolg von Pflegia
und Werkia steht ein Akteur, der in der breiten Öffentlichkeit oft unter dem
Radar fliegt, aber in der Welt des Mittelstands ein echtes Schwergewicht ist:
Die U.C.A. Aktiengesellschaft. Mit einer Beteiligung von 57,5 % an Pflegia hat
die U.C.A. nicht nur Kapital zur Verfügung gestellt, sondern die Plattform als
Eigenentwicklung von Grund auf mitgestaltet. Es ist die klassische Geschichte
eines Inkubators, der eine Marktlücke erkennt und sie mit technologischer
Präzision füllt.
Die U.C.A. AG ist dabei kein
klassischer Heuschrecken-Investor. Mit einem Jahresüberschuss von über 3
Millionen Euro im Jahr 2024 zeigt das Unternehmen, dass man mit
gesellschaftlich relevanten Themen auch wirtschaftlich äußerst erfolgreich sein
kann. Besonders erfreulich für die Aktionäre: Die Dividende wurde für das Jahr
2025 massiv auf 4,50 Euro pro Aktie angehoben, nachdem sie in den Vorjahren
stabil bei 3,00 Euro lag.
|
Kennzahl U.C.A. AG |
Geschäftsjahr 2024 / 2025 |
Entwicklung |
|
Jahresüberschuss (2024) |
3,017 Mio. € |
+ 133 % |
|
Dividende pro Aktie (2024) |
3,00 € |
Stabil |
|
Dividende pro Aktie (2025) |
4,50 € |
+ 50 % |
|
Beteiligung Pflegia AG |
57,5 % |
Mehrheit |
|
Liquidität (31.12.24) |
~ 2,9 Mio. € |
Solide |
Interessant ist hierbei die Reflexion über das Geschäftsmodell: U.C.A. setzt nicht auf kurzfristige Exits, sondern auf Buy-and-Build-Strategien. Das Ziel von Pflegia ist es, Europas führende Personalplattform für Pflegeberufe zu werden. Mit Werkia wird dieses Modell nun auf das Handwerk skaliert. Es ist eine Wette auf die Zukunft der Arbeit, bei der Intelligenz und Schnelligkeit die entscheidenden Faktoren sind.
Bei meinen Finanzmodellen für die U.C.A. erwarte ich sehr starkes Wachstum für die Beteiligung Pflegia, insbesondere ab 2025 . Alle anderen Beteilungen behalten den Status Quo bei.
Die U.C.A. ist ein Microcap und nicht sehr liquide. Daher immer nur mit Limits handeln!
Aktueller Kurs 65 €
Mein Kursziel für die nächsten 3 Jahre liegt bei 220 € (+239%).
Mein Grundgedanke beim investieren ist, eine Aktie günstiger zu kaufen, als sie eigentlich Wert ist. Ich arbeite dabei mit einem „fairen KGV“ - (KGV - Kurs-Gewinn-Verhältnis), das den fairen Wert einer Aktie wieder spiegeln soll. Wenn für ein Unternehmen ein faires KGV von 15 berechnet wird und aktuell an der Börse für ein KGV von 10 gehandelt wird, dann wäre es ein günstiger Kauf. Je größer die Kluft zwischen fairen und aktuellen KGV, desto günstiger liege ich im Einkauf! Aus dieser „Kluft“ berechne ich das Potential für zukünftige Kursgewinne, da früher und leider manchmal auch später, der Aktienmarkt das „faire KGV“ erkennt.
Das "faire KGV" liegt hier nach meinen Berechnungen bei 20,4
Mein Anlagestil ist eine Mischung aus Value-/Momentum Investor. Aufgrund der fundamentalen Daten (VALUE) und der Kursentwicklung der letzten 52 Wochen (MOMENTUM) gehört die Aktie aktuell zu meinen TOP 25 Aktien. Das sind die Werte, bei den ich mittelfristig (1-3 Jahre) die höchsten Chancen auf starke Kursgewinne sehe. Diese Werte kaufe ich auch in meinen wikifolios und bei FollowMyMoney.
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Disclaimer / Haftungsausschluss
Dieser Text wurde teilweise mit KI Anwendungen erstellt.
Alle Inhalte dienen nur zur Information und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder anderen Finanzmarktinstrumenten dar. Selbstverständlich bemühe ich mich, die Fakten nach bestem Wissen und Gewissen zu präsentieren, aber sie können trotzdem ganz oder teilweise falsch sein.
Daher gilt: Ich übernehme keinerlei Haftung für Anlageentscheidungen, die Sie aufgrund der hier präsentierten Informationen treffen.
Interessenkonflikt: Der Autor dieser Publikation hält zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Aktien/Wertpapiere der hier besprochenen Werte/Unternehmen und hat die Absicht, diese je nach Marktsituation zu veräußern und könnte dabei insbesondere von erhöhter Handelsliquidität profitieren. Hierdurch besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt.