Montag, 28. September 2026

(•‿-) net digital AG sprengt die Erwartungen: Starkes H1 2026 und massiv erhöhte Prognose

 

Der am Freitag vorgelegte Halbjahresbericht, bestätigt nicht nur die starken vorläufigen Meldungen, sondern bringt auch eine Vervierfachung des Nettogewinns und eine deutlich angehobene Jahresprognose mit sich. 

Die H1-Zahlen 2026 im Überblick: Wachstum trifft Profitabilität Das erste Halbjahr 2026 hat gezeigt, dass massives Wachstum bei net digital nicht zulasten der Ergebnisse geht. Die Kennzahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sprechen für sich: 

• Der Umsatz stieg um beeindruckende 135,8 % von 13,15 Mio. € auf 31,01 Mio. €. 

• Das EBITDA kletterte überproportional um 148,9 % auf 3,27 Mio. €. 

• Die EBITDA-Marge verbesserte sich dabei von 9,8 % auf 10,5 %. 

• Das EBIT verzeichnete ein Wachstum von 214,6 % auf 3,14 Mio. €. 

• Das Nettoergebnis explodierte förmlich und stieg um 305,8 % auf 1,99 Mio. €. 

• Das rechnerische Ergebnis je Aktie (EPS) legte um rund 306 % auf circa 0,93 € zu. 


Qualität des Wachstums: Starke operative Skalierung Ein genauerer Blick offenbart eine hervorragende Fixkostendegression im Unternehmen. 

• Während der Umsatz um 17,86 Mio. € kletterte, stieg der Personalaufwand lediglich um rund 11 % von 1,88 Mio. € auf 2,09 Mio. €. 

• Die Personalquote reduzierte sich infolgedessen drastisch von 14,1 % auf 6,7 %. 

• Gleichzeitig stieg jedoch die Materialquote von 70,5 % auf 77,6 %, bedingt durch einen Materialaufwand von 24,05 Mio. €. 

• Dies deutet darauf hin, dass ein erheblicher Teil des Wachstums auf volumenstarkes, aber tendenziell niedrigmargigeres Geschäft zurückzuführen ist. 

• Dennoch resultierte unter dem Strich eine verbesserte EBITDA-Marge. 


Woher kommt das Wachstum und was bringt die Zukunft? Das Management nennt die Bereiche Payment, Carrier und Telekommunikation als wesentliche Treiber für die Entwicklung. 

• Bereits 2025 aufgebaute Kundenbeziehungen tragen nun maßgeblich zum Wachstum bei, ergänzt durch Neukunden und Cross-Selling. 

• Im Bereich Open Banking hat net digital die technische Architektur weiterentwickelt, um das bestehende Payment-Angebot zu erweitern. 

• Perspektivisch möchte das Unternehmen als Payment Facilitator mehr von der Wertschöpfung in der Zahlungsabwicklung selbst übernehmen. 

• Für die KI-Software (Bild- und Videoerkennung) der 100%-Tochter irisnet GmbH sieht das Management „sehr große Wachstumsmöglichkeiten“. 

• Wichtig für Investoren: Die aktuellen Erträge stammen aus dem Kerngeschäft; ein Erfolg der KI-Sparte ist in der derzeitigen Bewertung als reine "Optionalität" zu betrachten. 


Massiv verbesserte Bilanz und der "Hammer" bei der Guidance Auch die fundamentale Basis des Unternehmens hat sich enorm gestärkt. 

• Die Cash-Position verbesserte sich um 190 % auf 5,94 Mio. €. 

• Das Eigenkapital stieg um 177 % auf 6,84 Mio. €. 

• Die wichtigste Information für den Markt war jedoch die am 25. September 2026 angepasste Prognose für das Gesamtjahr. 

• Die Umsatz-Guidance für das Gesamtjahr 2026 wurde von ursprünglich 48–53 Mio. € auf nun rund 60 Mio. € angehoben. 

• Die EBITDA-Guidance wurde von 4,7–5,2 Mio. € auf 6,2–6,5 Mio. € erhöht. 

• Rein rechnerisch bedeutet dies, dass das Unternehmen im zweiten Halbjahr praktisch kein weiteres Wachstum gegenüber dem ersten Halbjahr mehr benötigt, um diese neue Prognose zu erfüllen. 


Bewertung und Risiken im Blick

• Bei einem zuletzt gesehenen Aktienkurs von etwa 27,60 € liegt die Marktkapitalisierung bei rund 59,2 Mio. €. 

• Dies entspricht einem attraktiven geschätzten EV/EBITDA-Verhältnis für 2026e von rund 8,3x. 

• Dennoch gibt es Risikofaktoren: Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind auf 9,20 Mio. € gestiegen. 

• Da im Halbjahresbericht keine Kapitalflussrechnung enthalten ist, lässt sich der tatsächliche Free Cashflow aus dem reinen Anstieg der Liquidität nicht präzise ableiten. 

• Zudem besteht eine Abhängigkeit von wenigen marktprägenden Infrastruktur-, Telekommunikations- und Plattformpartnern. 


Fazit: Die aktuellen Zahlen der net digital AG sind überaus stark. Mit dreistelligem Umsatzwachstum, spürbarer operativer Skalierung und einer signifikant angehobenen Prognose präsentiert sich das Unternehmen in exzellenter Verfassung. Die entscheidende Frage für die kommenden Quartale wird sein, wie nachhaltig das derzeitige hohe Transaktionsvolumen ist und welches zusätzliche Potenzial durch die Entwicklungen rund um den Payment Facilitator, Open Banking und irisnet gehoben werden kann. 

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    Disclaimer / Haftungsausschluss

    Dieser Text wurde teilweise mit KI Anwendungen erstellt.

    Alle Inhalte dienen nur zur Information und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder anderen Finanzmarktinstrumenten dar. Selbstverständlich bemühe ich mich, die Fakten nach bestem Wissen und Gewissen zu präsentieren, aber sie können trotzdem ganz oder teilweise falsch sein.

    Daher gilt: Ich übernehme keinerlei Haftung für Anlageentscheidungen, die Sie aufgrund der hier präsentierten Informationen treffen.

    Interessenkonflikt: Der Autor dieser Publikation hält zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Aktien/Wertpapiere der hier besprochenen Werte/Unternehmen und hat die Absicht, diese je nach Marktsituation zu veräußern und könnte dabei insbesondere von erhöhter Handelsliquidität profitieren. Hierdurch besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt.

    Sonntag, 27. September 2026

    (•‿-) Meine drei wikifolio Musketiere, insgesamt 5 unter den Top 500 und die Positionierung für die Woche - KW 40/26

       

    Insgesamt gibt es aktuell über 34.800 wikifolios von ca.7.500 Trader. Davon sind ca. 10.000 investierbar. Bei der Grundeinstellung für die wikifolio Suche, werden die wikifolios nach der sogenannten wikifolio-Rangliste sortiert. 

    Die Aufgabe der wikifolio Rangliste ist es, Anlegern Orientierung zu bieten und wikifolios untereinander besser vergleichbar zu machen. Das wikifolio mit den meisten Punkten steht also ganz oben auf der ersten Seite. 

    Meine 3 höchstplatzierten wikifolios sind:

    Platz 3:  PPinvest KI System Ø-Perf. pro Jahr +63,5%

    Platz 7: PPinvest Low Vola  Ø-Perf. pro Jahr +29,6%

     Platz 56:  PPinvest Searching Alpha  Ø-Perf. pro Jahr +19,0%%


    Nr. 4 und 5 unter den Top 500 sind:



    Platz 130: PPinvest PREMIUM AKTIEN Ø-Perf. pro Jahr +7,1%


    Platz 371:  AUTOPILOT - DEFENSIVE Ø-Perf. pro Jahr +10,4%


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    Danke an alle Investierten für das Vertrauen! Es ist für mich ein großes Privileg, das hart verdiente Geld anderer Leute zu investieren. 

      Positionierung wikifolio für die Woche

    Ich habe keinerlei Meinung, wo der Markt in 12 Monaten steht. Ich konzentriere mich auf das hier und jetzt. 

    Meine geplante Aufteilung des angelegten Vermögens (wieviel % des Portfolios auf steigende / fallende Kurse gesetzt wird) sieht im Moment wie folgt aus.


                     Je nach Risikoneigung sind meine wikifolios entsprechend aufgestellt. 

    Trends/Branchen/Regionen in die ich im Moment investiere findet man hier


    Meldungen aus dem Portfolio:

    net digital AG: net digital AG hebt Gesamtjahresprognose 2026 für Umsatz und EBITDA an ☛ https://www.eqs-news.com/de/news/ad-hoc/net-digital-ag-net-digital-ag-hebt-gesamtjahresprognose-2026-fuer-umsatz-und-ebitda-an/fedb09cd-8542-405d-9bc1-d0fa4c6540d5_de

     

    Serabi (AIM:SRB, TSX:SBI, OTCQX:SRBIF), the Brazilian focused gold mining and development company, is pleased to release its unaudited interim results for the three- and six-month periods ended 30 June 2026- https://wp-serabi-2023.s3.eu-west-2.amazonaws.com/media/2026/09/Q2-2026-Financial-Report-vfinal.pdf

     

    (•‿-) Perdix / irisnet – Die neue Drohnenabwehr Innovation der net digital AG $VRL schafft es in die Tagesschau ☛ https://www.tagesschau.de/wirtschaft/ruestungsindustrie-drohnen-eudex-verteigungsmesse-100.html

    Wer mehr über meine Herangehensweise und meinen Background erfahren will.

    Mein Interview mit Mario von Bulle & Mensch ☛ youtu.be/0qgWpZpBBs4

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    Disclaimer / Haftungsausschluss

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    Freitag, 25. September 2026

    (•‿-) Chart der Woche: Der polnische Lohn-Boom: Was die rasante Gehaltsentwicklung für Anleger bedeutet


     

    Polen verzeichnet seit Jahren ein beeindruckendes Wirtschaftswachstum, das sich mittlerweile massiv auf den Gehaltszetteln der Arbeitnehmer niederschlägt. Wie die aktuelle Grafik eindrucksvoll zeigt, haben sich die durchschnittlichen monatlichen Löhne in Polen im Zeitraum von 2020 bis 2026 mehr als verdoppelt und steuern auf einen Durchschnittswert von rund 2.200 Euro zu. Aktuelle Wirtschaftsdaten aus dem Jahr 2026 bestätigen diesen anhaltenden Trend und unterstreichen die starke und wachsende polnische Wirtschaftskultur.

    Doch was bedeuten diese starken Lohnerhöhungen konkret für uns als Aktieninvestoren? Wer am polnischen Aktienmarkt (zum Beispiel über den WIG20 oder breit aufgestellte Osteuropa-ETFs) engagiert ist, sollte aus dieser Entwicklung drei zentrale Rückschlüsse ziehen:

    1. Konsum- und Einzelhandelsaktien als klare Profiteure
    Wenn sich die Löhne in nur sechs Jahren verdoppeln, steigt das verfügbare Einkommen der Haushalte enorm. Davon profitiert primär die Binnenwirtschaft. Unternehmen, die sich auf den inländischen Konsum fokussieren – wie Supermarktketten (z.B. Dino Polska), E-Commerce-Giganten (wie Allegro) oder Anbieter aus den Bereichen Freizeit, Mode und Gastronomie – dürften durch die deutlich gestiegene Kaufkraft der polnischen Mittelschicht erhebliche Umsatz- und Gewinnzuwächse verzeichnen.

    2. Margendruck bei arbeitsintensiven Geschäftsmodellen
    Was für die Arbeitnehmer ein Segen ist, kann für bestimmte Unternehmen zur Belastungsprobe werden. Die Verdopplung der Löhne signalisiert ganz klar: Polens Zeit als europäisches "Billiglohnland" für Nearshoring neigt sich dem Ende zu. Für Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe, in der Logistikbranche oder auch bei einfachen IT-Outsourcing-Dienstleistungen steigen die Lohnstückkosten rasant an. Als Investor muss man hier kritisch hinterfragen: Verfügt das Unternehmen über ausreichend Preissetzungsmacht, um diese Kosten an Kunden weiterzugeben? Oder gibt es einen hohen Automatisierungsgrad, um den Bedarf an Personal zu reduzieren? Wer das nicht vorweisen kann, wird starke Margenverluste erleiden.

    3. Rückenwind für den polnischen Banken- und Finanzsektor
    Höhere Einkommen führen nicht nur zu mehr Konsum, sondern auch zu einer veränderten Vermögensstruktur. Arbeitnehmer können mehr Geld sparen, in den Aktienmarkt investieren oder sich teurere Immobilien leisten. Der Bedarf an Baufinanzierungen, Konsumentenkrediten und Anlageprodukten wächst, was den großen polnischen Finanzinstituten (wie der PKO Bank Polski oder der Bank Pekao) in die Karten spielt. Gleichzeitig sinkt durch die starke Wirtschafts- und Beschäftigungslage das Risiko von massenhaften Kreditausfällen. 

    Ich bin mit meinen wikifolios seit langer Zeit bei der Börse Warschau investiert. Der Kurs hat sich seit 2025 mehr als verdoppelt.  



    Fazit für Ihr Portfolio:
    Die Daten aus der Grafik zeigen, dass sich Polen wirtschaftlich transformiert. Der Markt wandelt sich von einer exportgetriebenen Niedriglohn-Ökonomie hin zu einem kaufkraftstarken Binnenmarkt. Anleger sollten ihr Portfolio entsprechend adjustieren: Konsum- und Finanzwerte bieten in diesem Umfeld hervorragende Chancen, während bei hochgradig personalintensiven Sektoren Vorsicht geboten ist.

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