Viel TAM – TAM = Total Addressable Market
Die 216.000-Standorte-Wette: Wo PulmoPlas überall einziehen will
Um die Dimension des Marktes zu
verstehen, muss man sich die schiere Anzahl der potenziellen Kunden vor Augen
führen. Laut aktuellen Daten der Plattform Statista wird die Zahl der
Krankenhäuser weltweit bis zum Jahr 2026 auf stolze 215.977 anwachsen. Nahezu
jedes dieser Häuser verfügt über eine Intensivstation (ICU). Und genau hier
liegt das Jagdrevier von Viromed.
Wenn wir konservativ rechnen und
annehmen, dass nur ein Bruchteil dieser Kliniken das PulmoPlas-System einführt,
sprengt das bereits jede herkömmliche Wachstumsprognose. Allein in Deutschland
gibt es über 1.900 Krankenhäuser mit einer massiven ICU-Präsenz. Viromed
schätzt das kurzfristige Absatzpotenzial allein im Heimatmarkt auf 1.000
Geräte, was einem Umsatz von rund 15 Millionen Euro entspricht. Rechnet man das
auf den Weltmarkt hoch, wird schnell klar: Viromed besetzt hier eine Nische,
die so groß ist wie ein ganzer Kontinent.
Patienten-Power: Warum
Millionen Lungen nach Plasma schreien
Die Rechnung geht aber noch
tiefer. Es geht nicht nur um die Geräte, sondern um die Patienten. Jährlich
werden allein in den USA über 5 Millionen Menschen auf Intensivstationen
eingeliefert. Schätzungen zufolge benötigen davon etwa 40 % bis 50 % eine künstliche
Beatmung. Global sprechen wir von 30 bis 45 Millionen schwerstkranken
Erwachsenen pro Jahr.
Das Problem: Bis zu 36 % dieser
beatmeten Patienten entwickeln eine Lungenentzündung (VAP), weil sich Keime in
den Schläuchen wie in einem Luxus-Resort vermehren. PulmoPlas ist der
Türsteher, der dieses Resort schließt. Bei einer globalen Inzidenz von Millionen
von Fällen pro Jahr ist die Zielgruppe für Viromed praktisch unerschöpflich.
Dabei beschränkt sich der Nutzen nicht nur auf VAP; die Technologie bietet auch
eine potenzielle Alternative zu Antibiotika bei anderen schweren oder
Influenza-assoziierten Pneumonien.
„Unsere innovative Prozedur hat
das Potenzial, Leben zu retten und Krankenhausaufenthalte signifikant zu
verkürzen, und könnte somit allen Krankenhäusern mit Intensivstationen
zugutekommen.“ – Uwe Perbandt, CEO der Viromed Medical AG.
Das 150-Milliarden-Loch: Die
wirtschaftliche Schmerzgrenze
Warum sollte eine Klinik Geld
für Plasma-Blitze ausgeben? Weil die Alternative unbezahlbar ist. Eine einzige
Infektion auf der Intensivstation (VAP) kostet ein Krankenhaus zusätzlich
zwischen 24.000 und über 40.000 US-Dollar. Diese Kosten entstehen durch längere
Liegezeiten, teure Reserve-Antibiotika und massiven Personalaufwand.
Hier kommt die TAM-Rechnung für
Deutschland ins Spiel: Allein für die Prävention von Lungenentzündungen wird
der Markt auf über 150 Millionen Euro geschätzt.
|
Kennzahl |
Wert (geschätzt/aktuell) |
|
Krankenhäuser weltweit (2026) |
~ 216.000 |
|
Kosten pro Infektionsfall
(USA) |
bis zu $ 40.144 |
|
Marktpotenzial Prävention (nur
DE) |
> 150 Mio. € |
|
Prognostizierter Umsatz
Viromed 2026 |
~ 80 Mio. € |
Der „Razor-Blade“-Effekt:
Warum der wahre Reichtum im Zubehör liegt
Das Geniale an der
Viromed-Strategie ist das Geschäftsmodell. Man verkauft nicht nur einmal ein
Gerät; der echte Umsatzmotor ist das sterile Verbrauchsmaterial, das regelmäßig
getauscht werden muss. Dies bedeutet wiederkehrende Umsätze mit hohen Margen. Da
Viromed weltweit das einzige Unternehmen ist, das diese Technologie für die
Lunge anbietet, bauen sie sich gerade einen „Burggraben“ aus Patenten und
klinischen Daten auf.
Der
80-Millionen-Euro-Atemzug: Wie Viromed mit „kaltem Gewitter“ die Börse erobert
Während Pharmariesen Milliarden
in der Suche nach neuen Antibiotika verbrennen, schickt Viromed ein
kontrolliertes, violett leuchtendes Gewitter in die Lunge. PulmoPlas nutzt
kaltes Plasma, um Killerkeime wie MRSA in Sekunden zu pulverisieren.
Von mickrigen Zahlen zum
finanziellen Quantensprung
Im Jahr 2024 lag der Umsatz noch bei bescheidenen 1,4 Millionen Euro. Doch für 2026 erwarten Analysten von mwb research einen Sprung auf bis zu 80 Millionen Euro.
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Der Durchbruch:
Wissenschaftliche Bestätigung der MHH
Der 12. Februar 2026 markiert
den Wendepunkt. Prof. Dr. Hortense Slevogt präsentierte an der Medizinischen
Hochschule Hannover (MHH) die Ergebnisse einer mehrjährigen In-vitro-Studie.
Die Daten sind bahnbrechend: Kaltes atmosphärisches Plasma zerstört effektiv
mehrere Bakterienstämme im Lungengewebe, ohne dabei menschliche Zellen zu
schädigen. Damit wurde ein klares „therapeutisches Fenster“ nachgewiesen, das
die Sicherheit und Wirksamkeit der Technologie unterstreicht.
„Die Ergebnisse sind
bahnbrechend. Die Anwendung von Kaltplasma bietet eine sichere Alternative oder
Ergänzung zu bestehenden Therapien und wird die Prognose vieler Patienten
deutlich verbessern.“ – Prof. Dr. Hortense Slevogt.
Der Fahrplan zum Massenmarkt
Die Technologie geht nun in die nächste entscheidende Phase: Eine abschließende ex-vivo-Validierung in Zusammenarbeit mit der Universität des Saarlandes wird innerhalb der nächsten 2 bis 3 Monate erwartet. Dieser Schritt ist die Voraussetzung für den Antrag auf Sonderzulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) im Herbst 2025. Eine positive Validierung gilt als massiver Katalysator für den Aktienkurs.
Fazit: Investition in den
nächsten Standard
Viromed liefert die Antwort auf die größte ökonomische Bedrohung der modernen Medizin: antibiotikaresistente Keime. Mit globalen Exklusivverträgen – wie der Kooperation mit der UMECO Group für Asien, die bis 2028 über 150 Millionen Euro einbringen soll – steht das Unternehmen vor einer seltenen Skalierung.
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Disclaimer / Haftungsausschluss
Dieser Text wurde teilweise mit KI Anwendungen erstellt.
Alle Inhalte dienen nur zur Information und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder anderen Finanzmarktinstrumenten dar. Selbstverständlich bemühe ich mich, die Fakten nach bestem Wissen und Gewissen zu präsentieren, aber sie können trotzdem ganz oder teilweise falsch sein.
Daher gilt: Ich übernehme keinerlei Haftung für Anlageentscheidungen, die Sie aufgrund der hier präsentierten Informationen treffen.
Interessenkonflikt: Der Autor dieser Publikation hält zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Aktien/Wertpapiere der hier besprochenen Werte/Unternehmen und hat die Absicht, diese je nach Marktsituation zu veräußern und könnte dabei insbesondere von erhöhter Handelsliquidität profitieren. Hierdurch besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt.

