Am 29. Oktober 2026 könnte ein entscheidender Meilenstein für Viromed Medical bevorstehen.
Prof. Dr. Hortense Slevogt präsentiert auf dem Deutschen Aerosol Therapie Symposium (DATS) ihre Forschungsergebnisse zur Wirksamkeit und Sicherheit von Kaltplasma in humanen Lungenmodellen. Besonders spannend: Das wissenschaftliche Paper wurde bereits von einem international führenden medizinischen Fachjournal zur Veröffentlichung angenommen.
Das medizinische und wirtschaftliche Potenzial ist enorm.
Allein in Deutschland werden nach Unternehmensangaben jährlich mehr als 480.000 Patienten künstlich beatmet. Eine aktuelle europäische Untersuchung zeigt, dass 17,1 % der länger als 48 Stunden invasiv beatmeten Risikopatienten eine beatmungsassoziierte Lungenentzündung (VAP) entwickeln. Die Sterblichkeit dieser besonders schwer erkrankten Patientengruppe lag auf der Intensivstation bei rund 34 %.
Hinzu kommt der wirtschaftliche Schaden: Eine europäische Untersuchung beziffert die zusätzlichen Krankenhauskosten auf rund 21.000 € je VAP-Erkrankung.
Gelingt es PulmoPlas, schwere Infektionen unabhängig von Antibiotikaresistenzen wirksam zu bekämpfen, könnte dies einen erheblichen medizinischen und wirtschaftlichen Nutzen schaffen.
Was könnte PulmoPlas für Viromed bedeuten?
Es geht um ein Millarden Potential. Viromed erzielte 2025 lediglich 5,1 Mio. € Umsatz. Die Börsenbewertung lag zuletzt bei rund 120 Mio. €.
Schon ein vergleichsweise begrenzter internationaler Markterfolg könnte das Unternehmen grundlegend verändern. Zu beachten ist, die zu lösende Problemstellung ist weltweit relevant, nicht nur für Deutschland oder Europa! Amerikanische Medizintechnik Firmen sollten das gleiche Interesse an der Lösung haben.
Warum der 29. Oktober besonders spannend wird
Die Kombination aus wissenschaftlichem Fachvortrag und möglicherweise zeitnaher Veröffentlichung könnte PulmoPlas international sichtbar machen.
Sollten die Daten eine starke antimikrobielle Wirkung bei gleichzeitig guter Gewebeverträglichkeit bestätigen, wäre das ein wichtiger Schritt in Richtung klinischer Erprobung, Zulassung und möglicher Kooperationen mit großen Medizintechnikunternehmen.
Einen Besuch einer führenden Investmentbank gab es ja schon, wie auf LinkedIn veröffentlicht wurde, siehe https://www.linkedin.com/in/uwe-perbandt-875b25203/recent-activity/all/
Der CEO von Viromed schrieb dazu:
„Internationales Interesse an Viromed wächst.
Wir haben uns sehr über den Besuch von Vertretern der internationalen Investmentbank Jefferies aus London gefreut. Im Mittelpunkt standen sehr spannende Gespräche über unsere Plattformtechnologie Pulmoplas für Investoren aus den USA.
Wir freuen uns auf das was kommt! Welcome to the Future! „
Was macht Jefferies eigentlich so? Ich frage für einen Freund.
Mein Fazit: PulmoPlas besitzt das Potenzial, aus Viromed ein deutlich größeres Medizintechnikunternehmen zu machen. Entscheidend ist jetzt, ob sich die vielversprechenden präklinischen Ergebnisse auf Patienten übertragen lassen.
Der 29. Oktober könnte dafür ein wichtiger Wendepunkt werden. Nicht zwingend schon der kommerzielle Durchbruch – aber möglicherweise der Beginn einer fundamentalen Neubewertung der Technologie und ihres wirtschaftlichen Potenzials. Klinischen Studien sollten schon geplant sein.
Wenn es kommt, wie es aussieht, wird Jefferies sicher noch öfters verbeischauen.
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