Dienstag, 6. Januar 2026

(•‿-) Der 50-Millionen-Dollar-Rabattschein: Ist die Börse betrunken oder habe ich gerade einen Glitch in der Matrix gefunden?

 

Wisst ihr, was die "Effizienzmarkthypothese" ist? Das ist diese noble Theorie, die besagt, dass Finanzmärkte immer alle verfügbaren Informationen perfekt verarbeiten und Preise daher immer "fair" sind.

Ich habe diese Theorie heute Morgen überprüft. Ergebnis: Ich glaube, der Markt hat gestern Nacht zu viel gefeiert und schläft noch seinen Rausch aus.

Lass uns über Victory Square Technologies ($VST) sprechen.

Stell dir vor, ich biete dir eine Brieftasche an. Du fragst: "Was ist drin?" Ich sage: "122 Dollar in bar. Frisch gedruckt. Außerdem noch ein paar Gutscheine für andere Tech-Startups, vielleicht wertvoll, vielleicht nicht. Und die Brieftasche selbst ist aus gutem Leder." Du fragst: "Okay, was kostet die Brieftasche?" Ich sage: "74 Dollar."

Du würdest mich anstarren. Du würdest nach der versteckten Kamera suchen. Du würdest fragen, ob die 122 Dollar Falschgeld sind oder ob die Brieftasche verflucht ist.

Aber genau das passiert gerade bei Victory Square Technologies.


Die Mathematik des Wahnsinns

Hier ist die einfache Rechnung, die so absurd ist, dass man sie zweimal in den Taschenrechner tippen muss:

  1. Victory Square besitzt über 25 Millionen Aktien von Hydreight Technologies ($NURS).
  2. Hydreight ist an der Börse beliebt. Diese Aktien sind aktuell rund 122,8 Millionen CAD wert.
  3. Victory Square selbst ist an der Börse aber nur 74,6 Millionen CAD wert.

Das bedeutet: Wenn du VST-Aktien kaufst, bekommst du die Hydreight-Beteiligung mit einem Rabatt von fast 40% – und alles andere (das gesamte restliche Portfolio von VST, das operative Geschäft, die Kaffeemaschine im Büro) gibt es gratis dazu.

Schlimmer noch: Der Markt sagt uns im Grunde, dass der Rest von VST einen negativen Wert von fast 50 Millionen Dollar hat. Als müssten sie Strafe zahlen, nur um zu existieren. Dabei hat das Unternehmen keine Schulden. Es ist, als würde man einen Ferrari kaufen, und der Händler legt noch 50.000 Euro in das Handschuhfach, damit man ihn bitte vom Hof fährt.


Warum existiert dieser "Free Lunch"?

In der Finanzwelt nennt man das "Holding Company Discount". Investoren sind faul. Sie mögen keine verschachtelten Beteiligungen. Sie denken: "Meh, wenn VST die Aktien verkauft, müssen sie vielleicht Steuern zahlen", oder "Was, wenn der CEO das Geld nimmt und sich eine Insel kauft, auf der Zwergponys in Smokings herumlaufen?"

Das sind faire Bedenken. Aber ein Discount von fast 60% auf den reinen Asset-Wert? Bei einem schuldenfreien Unternehmen?

Das ist kein "Discount" mehr. Das ist ein Ausverkauf, weil der Laden brennt – nur dass hier nichts brennt. Hydreight wächst (sie machen diese mobilen Gesundheitsdienste und IV-Therapien, sehr trendy), und VST sitzt auf dem Berg an Aktien.

 

Fazit: Effizient ist nur meine Faulheit

Sind Finanzmärkte effizient? Nein. Märkte sind eine Herde von Katzen, die einem Laserpointer hinterherjagen. Im Moment zeigt der Laserpointer auf KI-Aktien und Krypto-Memes, während VST in der Ecke sitzt und mit Geldbündeln wedelt, die keiner beachtet.

Ist das eine Anlageberatung? Um Himmels willen, nein. Ich bin nur ein Typ im Internet, der rechnen kann. Vielleicht implodiert Hydreight morgen. Vielleicht entdecken wir, dass VST-Aktien aus dunkler Materie bestehen.

Aber wenn du nach einer Wette suchst, bei der die Mathematik so schief ist, dass sie fast umfällt: Hier ist sie. Ein 61%iges Kurspotenzial, nur um auf "Null" (den fairen Wert der Hydreight-Beteiligung) zu kommen.

Der Markt mag "effizient" sein, aber manchmal ist er einfach nur schlecht in Mathe. Und das ist meistens der Moment, wo es Spaß macht.


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Daher gilt: Ich übernehme keinerlei Haftung für Anlageentscheidungen, die Sie aufgrund der hier präsentierten Informationen treffen.

Interessenkonflikt: Der Autor dieser Publikation hält zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Aktien/Wertpapiere der hier besprochenen Werte/Unternehmen und hat die Absicht, diese je nach Marktsituation zu veräußern.